Die Frau, die ihrn Mundoart-Blog voikommen vakumma losst, hod gmoant, i red „wienerisch”. Najo, wia gsogt, i werd vasuachn, mi zum bessan, oba es is hoit ned imma oafoch, wonn di a) die Gscherdn bled auschaun oda sogoar ned vastehngan (traumatische Erlebnisse vor oim beim Imbissstandl san vorprogrammiert) und wonn ma b) dauand die zersetzndn Einflüsse vu Tirola, Kärntna, Steira und Niedaöstarreicha (vor oim Niedaöstarreicha) ausgsetzt is. Wobei mi persönlich jo des am mehran fertigmocht, wonn i aufaung, die Vokale zum dehnen und zu vadumpfn, wie im Lond da Karawankn üblich. Dafia hod mi des Semesta sogoar a Kollegin, die söba Steirarin is, gfrogt, ob i aus da Obasteiamoark kimm, wos i amoi (mundoartlich gsehgn) ois Kompliment aufgfosst hob.

Oba wird ma wahrscheinlich nu öfta passiern, dass ma die oan sogn, i red z’vü Mundoart, und die aundan, i tua z’vü hochdeitschln. Bei wem, der nur an Idio-, oba von Haus aus koan einheitlichn Dialekt hot, soid des jo durchaus im Bereich des Möglichn liegn. So, und jetzt muaß i wos essn geh, hob nämlich bei mein gefräßign Bruadan nur so weng Pizza obkriagt… Woxtumsphase, pah. Der braucht eh ned so groß werdn, dass a nimma durch d’Tiar passt. Am Obnd möd i mi numoi am Hauptbloqu. Irgndwos wird ma jo do nu eifoin, ned, dass des wieda so „kreativ” wird wia gestan.